DIE SELBSTHILFE-KONTAKTSTELLEN FÜR NIEDERBAYERN: LANDSHUT UND DEGGENDORF

Am 27. Juni um 18 Uhr fand im Klinikum, Raum Hammerbach,  ein Fachvortrag über das Restless-Legs-Syndrom (RLS) statt. Referent war der Chefarzt der Klinik für Neurologie, Prof. med. Josef Heckmann. Der Informationsabend wurde veranstaltet von der Selbsthilfe-Kontaktstelle Landshut.

 

Das Restless-Legs-Syndrom, auch als das Syndrom  der unruhigen Beine bezeichnet,  ist eine neurologische Erkrankung, die durch Missempfindungen und einen Bewegungsdrang in den Beinen und Füßen gekennzeichnet ist. Diese unangenehmen Missempfindungen äußern sich als ziehende oder reißende Schmerzen oder Kribbeln und führen bei den Betroffenen zu dem unwillkürlichen Drang, sich zu bewegen, die Muskeln anzuspannen oder zu dehnen. Nur eine Aktion der Muskeln sorgt für Linderung. Im Ruhezustand und nachts verstärken sich diese Symptome. Daher leiden die meisten Betroffenen unter Schlafmangel.  Dr. Heckmann hat das RLS erläutert und Ratschläge gegeben, wie Betroffene mit dieser Erkrankung umgehen können. Im Rahmen dieses Vortrages ist die Gründung einer Selbsthilfegruppe zu RLS geplant. Nähere Informationen bei Kornelia Thomanek in der Selbsthilfe-Kontaktstelle der Diakonie unter Telefon 0871 / 609 114 oder Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.